Bienvenue chez les voisins

Zwei Welten im Austausch

Der Kurzspielfilm „Bienvenue chez les voisins – Zwei Welten im Austausch“ ist in Form eines Videotagebuchs der französischen Austauschschülerin Nathalie gefilmt. Sie berichtet über ihren Aufenthalt in der deutschen Gastfamilie in Saarbrücken.

Dabei taucht das ein oder andere Missverständnis auf...

Nathalie geht in ihrem Film vor allem auf die unterschiedlichen Essgewohnheiten, das für sie ungewohnte Schüler-Lehrerverhältnis, also den eher partizipativen Charakter des deutschen Schulsystems und das unterschiediche Zeitempfinden ein.

Ziel des Films ist es, die Teilnehmenden an einem Austausch und natürlich auch Sie als Gastfamilie auf sprachliche und kulturelle Missverständnisse vorzubereiten und ein Bewusstsein für kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich zu schaffen. Es soll auch deutlich werden, dass jeder Mensch durch seinen eigenen kulturellen Hintergrund geprägt ist, was größtenteils unbewusst abläuft.

Gleichzeitig wird versucht, die Herkunft einiger Missverständnisse zu erläutern und diese somit verständlicher zu machen. Es wird aber auch gezeigt, dass diese Unterschiede überwunden werden können und die Angehörigen der beiden Kulturen auch voneinander lernen können.

Der Film kann vor allem gut zur Vorbereitung auf den Austausch genutzt werden, aber auch nach dem Aufenthalt ist es bestimmt spannend, wenn die Schülerinnen und Schüler oder auch Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit den Themen des Films vergleichen.

In der Handreichung werden zunächst die Begriffe der Kultur und der Critical Incidents erläutert. Bezüglich des Umgangs mit Zeit wird die sprichwörtliche Pünktlichkeit der Deutschen und in einem Exkurs das unterschiedliche Zeitempfinden in verschiedenen europäischen Ländern thematisiert.

Es bietet sich an, schon bevor Sie den Film anschauen, die ersten Übungen zum Konzept der Kultur und Critical Incidents aus der Handreichung zu bearbeiten.